St.-Jean-de-Fos & Le Pont du Diable

Das nächste Dorf erkunden

Bisher sind wir immer in Richtung Süden über diese abenteuerliche Brücke nach Gignac gefahren, oder auch durch Gignac weiter zum Meer. Heute wollen wir das nächste Dorf nach Norden anschauen und vielleicht auch weiter. Denn dahinter kommen gleich die Teufelsbrücke (Le Pont du Diable), die Grotte Clamouse (tolle Höhle) und Saint-Guilhem-les-Désert (schönstes Dorf Frankreichs).

Nach einem wie immer wunderbaren Frühstück starten wir.

Teufelsbrücke

In Saint-Jean-de-Fos können wir nicht wirklich halten. Es gibt zwar außerhalb ganz geschickt einen Parkplatz, aber wir wissen nicht, wie weit es bis zum Marktplatz ist. Wir fahren mehrmals die „Ringstraße“ vorbei an Gärten, in denen die Olivenbäume stehen wie bei uns die Apfelbäume, durch enge Gassen und kommen auch zweimal über den Markplatz, der wirklich sehr schön ist, aber wir können dort nicht halten.

Also beschließen wir, uns das Dörfchen zu merken – denn es macht einen sehr urigen und netten Eindruck – und gleich weiterzufahren.

Gleich danach erreichen wir die Teufelsbrücke, halten uns aber erstmal links, fahren an der Höhle vorbei hoch zum schönsten Dorf. Dort hat uns der Tourismus wieder und wir haben um die Mittagszeit keine Chance mehr auf einen Parkplatz …

Also doch zurück zur Pont du Diable und dort parken wir.

Wir erinnern uns noch gut, wie wir damals schon einmal hier waren, bei sengender Hitze und nach unten zum See gefahren sind, der als Badeort hier sehr beliebt ist. Eigentlich ist das kein See, sondern eine verbreiterte Stelle des Flusses l’Herault, wo man gut baden kann und wo es recht flach hineingeht.

Sengend heiß ist es auch heute und speziell Anke muss sich immer wieder durch Schattenstellen hecheln … 🥵

Unten am Ufer gibt es einen Kanuverleih – überhaupt scheint das hier beliebt zu sein, der l’Herault ist dafür bestimmt auch bestens geeignet. 

Um den Badestrand herum geht es im Schatten wieder nach oben und als wir diesen Weg nehmen, stehen wir auf einmal auf der Teufelsbrücke selbst …

Es ist heiß hier oben, aber der Ausblick lohnt sich 👌

Von hier oben haben wir einen atemberaubenden Blick hinein in die Berge und die Schlucht des l’Herault und auf die Wagemutigen (oder Lebensmüden), die sich gleich hier in der Nähe von den Felsen in die Fluten stürzen …

Auf der Brücke selbst lesen wir auf einem Schild, dass das Hinunterspringen verboten ist und die Anzahl der Todesfälle und Wirbelsäulenbrüche und sonstiger Konsequenzen derer, die in der Vergangenheit meinten, diesen Kick zu brauchen …

Wir laufen zurück, stöbern oben im Infocenter am Parkplatz noch ein bisschen nach Postkarten (und akklimatisieren uns …) und fahren dann zurück in unser herrliches Domizil.

Relaxen und Erholen

Den Rest des Tages gehen wir es langsam an, genießen Haus und Garten, machen ausgiebige Spaziergänge über das riesige Grundstück, gehen in den Pool.

Abends wird gegrillt, wir machen Spiele und können uns so richtig gut erholen. Die Terrasse ist einfach klasse – speziell am Abend 🥰

Beim Spaziergang das Grundstück erkunden – später Grillen und Spieleabend (wie immer mit Eidechsengesellschaft)

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